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SICHERHEIT VON BISPHENOL A

Behörden weltweit haben BPA wiederholt geprüft und bestätigen, dass Bisphenol A (BPA) in seinen zugedachten Anwendungen sicher eingesetzt werden kann.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (European Food Safety Authority, EFSA), die US-amerikanische Lebensmittelüberwachungsbehörde Food and Drug Administration (FDA), Chinas nationale Kommission für Gesundheit und Familienplanung der Volksrepublik China (NHFPC), das japanische Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales, die Gesundheitsbehörde Health Canada, die WHO und viele weitere Zulassungsbehörden kamen angesichts der großen Anzahl wissenschaftlicher Beweise zu dem Schluss, dass von diesem chemischen Zwischenprodukt bei bestimmungsgemäßer Anwendung kein Risiko für die Gesundheit des Menschen ausgeht.

Die europäischen Behörden sagen – Es besteht kein Gesundheitsrisiko für den Verbraucher durch BPA-Exposition

Im Januar 2015 veröffentlichte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ihr jüngstes umfassendes wissenschaftliches Gutachten über die Sicherheit von BPA. Darin wird die Bewertung der Behörde in Bezug auf Exposition und gesundheitliche Aspekte dargestellt. Gleichzeitig werden nach intensiver Auseinandersetzung und eingehender Beratung die Kommentare von nationalen Behörden und Interessengruppen berücksichtigt. Die EFSA kam zu dem Schluss, dass es kein Gesundheitsrisiko für den Verbraucher durch lebensmittelbedingte BPA-Exposition gibt.

Die amerikanischen Behörden sagen – Bei den derzeitigen Werten in Lebensmitteln ist BPA sicher

Die US-amerikanische Lebensmittelüberwachungsbehörde Food and Drug Administration (FDA) überprüft regelmäßig die Sicherheit von BPA-Exposition durch Materialien mit Lebensmittelkontakt.

Die aktuelle Auffassung der FDA, welche auf ihrer letzten Sicherheitsbeurteilung basiert, lautet, dass BPA bei den derzeit messbaren Konzentrationen in Lebensmitteln sicher ist.

Basierend auf der weitergehenden FDA-Prüfung derwissenschaftlichen Beweise, untermauern die aktuell verfügbaren Daten die Sicherheit von BPA für momentan zugelassene Anwendungen zur Herstellung von Lebensmittelbehältern und -verpackungen.

Die kanadischen Behörden sagen – Bei der derzeitigen BPA Exposition durch Lebensmittelverpackungen ist nicht zu erwarten, dass diese ein Gesundheitsrisiko darstellt

Im 2012 führte die kanadische Lebensmittelsicherheitsbehörde Health Canada eine Wahrscheinlichkeits-Expositionsbewertung auf der Grundlage mehrerer Erhebungen durch.

Sie kam zu dem Schluss, dass die aktualisierten Werte zur Exposition über Lebensmittels geringer sind als jene aus  einer früheren Untersuchung vom August 2008.

Auf der Grundlage der Belege mit evidenzbasiertem Ansatz blieben die Ergebnisse der vorherigen Bewertung unverändert, und das Food Directorate (Direktorat für Ernährung) von Health Canada kam weiterhin zu dem Schluss, dass die derzeitige ernährungsbedingte BPA-Exposition durch Lebensmittelverpackungen erwartungsgemäß kein Risiko für die allgemeine Bevölkerung, einschließlich neugeborener Babys und Kleinkinder, darstellt.

Die chinesischen Behörden sagen – BPA ist sicher und für die Verwendung in der Produktion von Lebensmittelverpackungen, -behältern und -beschichtungen zugelassen

Im 2011 kam die Kommission der Volksrepublik China für die nationale Gesundheit und Familienplanung in China (NHFPC) zu dem Schluss, dass die BPA-Migration aus Lebensmittelkontaktmaterialien sehr niedrig ist. Die Behörden fanden keinen negativen Einfluss auf die menschliche Gesundheit durch diese Anwendung.

Die Verwendung von BPA wird als sicher erachtet und wurde für die Verwendung in Materialien mit Lebensmittelkontakt, außer in Babyfläschchen, genehmigt.